So stelle ich mir Dachpflanzen vor

Diese Foto stammt von einem tollen Projekt dass noch 2012 in Südkorea starten wird (weblogsurf.com)
Die meisten von uns warten aber nicht auf die Fertigstellung eines futuristischen Projekts, deshalb:
Gegen alte, hässliche und unansehnliche Dächer bieten Dachpflanzen eine gute Alternative. Sie werden entweder auf der Dachterrasse in eigens angelegte Beete und Kübel eingepflanzt oder aber man erwägt eine richtige Dachbegrünung. Um diese korrekt zu bepflanzen gibt es Fachbetriebe. Wer sich ein wenig mit dem Thema beschäftigt, kann aber die Dachbegrünung auch selbst vornehmen.
Als Dachpflanzen eignen sich in erster Linie alle Blumen und Gewächse, die nicht so hoch werden. So bieten sich die so genannten Bodendecker an, wie z. B. Steinkraut, Eibe, Zwergfichten und alle Arten von Balkonpflanzen, wie man sie in die Blumenkästen setzt. Hier wären das z. B. Efeu, Stiefmütterchen, Tagetes, Betunien, Knollenbegonien, Azaleen und ähnliche niedrige bis halbhohe Pflanzen. Es muss also nicht nur Grün sein, was das Dach verschönert, sondern es können getrost auch Blumen mit ihren schönen Blüten als Pflanzen fürs Dach zum Einsatz kommen. Efeu und andere Rankpflanzen, z. B. Wein oder Kletterpflanzen können gut verwendet werden, um ein Dach zu begrünen, neben dem eine Wand verläuft. So kann vom Dach aus gleich die Hauswand mit verschönert werden, denn die Rankpflanzen wuchern und bedecken so bald Dächer und Wände.
Wichtig ist, dass es sich um ein Dach mit wenig Neigung handelt, ideal ist ein Flachdach. Hier finden die Pflanzen ausreichend Halt. Damit keine Feuchtigkeit ins Gebäude eindringen kann, muss eine Folie untergelegt werden.Auf diese wird dann die Erdschicht aufgetragen. Meist werden noch Gewebe für besseren Halt und gegen Unkraut eingearbeitet. Gegen Unkraut hilft normalerweise auch Rindenmulch, aber auf dem Dach kann dieser leicht von stärkeren Winden einfach weg gepustet werden.



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