Die Variante des Golfsports Crossgolf in Deutschland erfreut sich großer Beliebtheit.
Sie wird auch als Urbangolf oder X-Golf bezeichnet. Zulässig ist das Spiel dabei überall, wo es möglich ist. Man braucht also keine Golfplätze, um Crossgolf zu spielen. Beliebt sind verlassene Tagebaue oder Industrie-Brachen. Welches Ziel erreicht werden soll, ist nicht vorgegeben, die Spieler wählen es selbst aus. Einzig und allein die Sicherheit ist oberstes Gebot.
Für Crossgolf benötigt man ein paar Schläger und natürlich die typischen Golfbälle. Wer als Einsteiger das Spiel beginnt, nutzt Eisen mit Stahlschaft in den Größen 6 und 8. Wie beim richtigen Golf auch wird abwechselnd der Ball geschlagen. Haben alle Teilnehmer das vereinbarte Ziel erreicht, gilt das Spiel als beendet. Sieger ist, wer die wenigsten Schläge benötigt hat. Jedoch werden hier keine Einlochversuche bewertet, sondern es ist der Spaß am Abschlag, der Crossgolf in Deutschland und andernorts so beliebt macht. Inzwischen gibt es unzählige Möglichkeiten, wie das Spiel ablaufen kann.
Natürlich gibt es auch passende Sportartikel für die Crossgolf-Spieler. Die Ausrüstung ist spezieller als beim herkömmlichen Golf. Gummibälle und Abschlagmatten sind nur zwei der benötigten Utensilien. Historisch kann Crossgolf als Ursprung des Golfsportes gesehen werden. Vor Mitte des 18. Jahrhunderts spielten die Schäfer in Schottland bereits querfeldein bei freier Zielauswahl. 1754 eröffnete der erste weltweite Golfclub.
Heute zählt Crossgolf in Deutschland bei der Jugend zum Trensport, es gibt offizielle und inoffizielle Turniere, wo die Crossgolfer ihr Können zeigen – auf Straßen und Plätzen, auf Treppen, in U-Bahn-Stationen und Hinterhöfen. Große deutsche Veranstaltungen für Crossgolfer sind die Natural Born Golfers Events, die CrossgolfPortal Open oder die Firegolfer Crossgolf Open.



Home

















