Jetzt war ich endlich oben, fast ganz oben, am Peña de Bernal.
Der Peña de Bernal ist ein viel zu wenig bekanntes Naturschauspiel. Der Monolith ist der zweitgrößte auf dieser Welt. Details schreibe ich da jetzt keine, weil ihr auf meinem Blog ohnehin schon einen Beitrag über die Details lesen könnt.
Die kleine romantische Stadt Bernal wächst mehr und mehr am Fuße des Peña, was den Vorteil hat dass man sich einen Teil des Anstiegs ersparen kann und mit dem Auto oder dem Bus schon relativ weit hochfahren kann. Am Parkplatz und danach findet man unzähliche Stände die Steine und Souveniers verkaufen. Dort findet sich auch ein Wasserbecken mit verschiedensten beleuchteten Springbrunnen, die nachts musikgesteuert vor dem beleuchteten Peña ein Ergeignis für sich sind. Auf den Peña de Bernal geht man am Besten am Vormittag, weil es in dieser Gegend sehr heiß werden kann und die Sonne sehr agressiv ist. Die heißeste Zeit ist gegen 15h am Nachmittag.
Vom Parkplatz führt ein steiniger Weg mit vielen Stufen steil bergan. Trotzdem, von unten betrachtet sieht das Abenteuer wesentlich anspruchsvoller aus als es tatsächlich ist. Schon nach 30 – 40 Minuten erreicht man den bekannten Aussichtspunkt von dem aus man das kleine Städtchen überblicken kann. Hier hat man schon gut die Hälfte der Höhenmeter überwunden. Auch mit Kindern ist der Anstieg bis hierhin kein Problem. Wer weiter will, der sollte gute Schuhe tragen. Über teilweise glatten Fels geht es weiter steil bergan. Der Weg ist zwar nicht beschildert, aber einfach zu finden. Hier sollte man jedoch auf das Wetter achten, den der Abstieg bei Regen auf dem glatten Fels kann schnell zur Rutschpartie werden. Nach weiteren 15 Minuten erreicht man ein kleines Plateau, das eine noch beeindruckendere Aussicht bietet. Der Gipfelsturm bleibt allerdings den Kletterern vorbehalten. Ich bin diesmal nicht weiter aufgestiegen, denn ich hatte nur Turnschuhe und keine Ausrüstung, aber ich komme sicher wieder und berichte dann mehr. Von diesem Plateau führt ein „angeblich teilweise“ versicherter Klettersteig bis zum Gipfel. Vom Plateu aus sieht der letzte Anstieg nach einfacher Kletterei aus, aber ich wollte kein Risiko eigehen.



Home